Sandra Sett Sandra Sett

Jobverlust ?

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist für viele Menschen eine der größten Sorgen.

Die ständige Ungewissheit nagt am Selbstbewusstsein und kann zu erheblichem psychischen Stress führen.

Doch wie lässt sich mit dieser Belastung umgehen?

Ursachen und psychische Folgen

Die Angst vor Kündigung entsteht oft durch wirtschaftliche Krisen, Umstrukturierungen im Unternehmen oder persönliche Verunsicherung.

Betroffene spüren häufig körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Herzrasen oder ständige Erschöpfung.

Die Vorstellung, den gewohnten Lebensstandard oder die berufliche Identität zu verlieren, löst Existenzängste aus.

Konstruktive Schritte gegen die Angst

  • Gefühle zulassen: Es ist normal, Sorgen zu haben. Akzeptieren Sie Ihre Emotionen, statt sie zu verdrängen.

  • Fokus auf das Kontrollierbare: Analysieren Sie Ihre Situation realistisch. Welche Aufgaben machen Ihnen Spaß? Welche Qualifikationen können Sie ausbauen? Ein aktueller Lebenslauf gibt Sicherheit.

  • Netzwerke pflegen: Der Austausch mit Kolleginnen, Freunden oder Familie entlastet. Oft öffnen sich durch Kontakte neue Perspektiven.

  • Professionelle Hilfe suchen: Wenn die Sorgen den Alltag dominieren, kann psychologische Unterstützung helfen, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Fazit

Angst vor Arbeitsplatzverlust ist eine Last, aber sie lässt sich bewältigen.

Wer aktiv handelt, stärkt die eigene Resilienz und erkennt, dass berufliche Krisen oft auch die Chance für einen Neuanfang bieten.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie und Hypnosetherapie

für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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Kurzzeittherapie erklärt: Die Macht einer einzigen Sitzung

In einem aktuellen Podcast-Interview wird die lösungsorientierte Kurzzeittherapie als radikal klientenzentrierter Ansatz vorgestellt:

Der Klient kennt die Lösung bereits – der Therapeut hilft nur, sie sichtbar zu machen.

Zentrale Haltung:

Der Therapeut ist kein Experte für das Problem, sondern Begleiter, der aktiv zuhört, Vertrauen schafft und gezielte Fragen stellt. Statt jahrelang in der Vergangenheit zu graben, richtet sich der Fokus konsequent auf das, was bereits funktioniert.

Wichtige Prinzipien:

  • Lösungen entstehen aus Ausnahmen vom Problem („Wann war es schon mal besser?“)

  • Stärken und vorhandene Kompetenzen werden bewusst gemacht

  • Konkrete, kleine nächste Schritte werden erarbeitet

  • Die Sitzung (meist 45–90 Minuten) wird so gestaltet, als wäre sie die einzige – dadurch entsteht hohe Intensität und Klarheit

Viele Menschen erleben schon nach einer Sitzung spürbare Erleichterung. Nachuntersuchungen zeigen: Bei über 70 % der Klienten hält die Veränderung nach einem Jahr noch an. Themen wie Stress, Ängste, Beziehungsprobleme, Entscheidungskrisen oder belastende Verhaltensmuster lassen sich oft mit 1–3 Sitzungen bearbeiten.

Kurzzeittherapie ist keine Abkürzung, sondern eine andere Philosophie:

Sie traut dem Menschen zu, Experte seines eigenen Lebens zu sein – empowernd, effizient und nachhaltig wirksam.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie und Hypnosetherapie

für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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Blackout: Wenn das Licht im Kopf ausgeht

Ein Blackout ist ein plötzlicher, oft beängstigender Verlust des Zugriffs auf Erinnerungen oder Wissen, häufig in Stresssituationen wie Prüfungen oder Vorträgen. Psychologisch betrachtet ist ein Blackout eine Schutzreaktion des Gehirns: Unter extremem Druck blockiert das limbische System, das für Emotionen zuständig ist, den Zugriff auf den präfrontalen Kortex, der für logisches Denken und Gedächtnis verantwortlich ist. Adrenalin und Cortisol überfluten den Körper, was die Konzentration erschwert.

Ursachen können Überforderung, Schlafmangel oder Angst sein. Besonders Perfektionisten sind anfällig, da sie sich selbst unter hohen Druck setzen. Doch ein Blackout ist kein Zeichen von Inkompetenz, sondern ein temporäres Phänomen.

Was hilft?

  • Vorbereitung: Regelmäßiges Üben reduziert Unsicherheit.

  • Atemtechniken: Tiefes, langsames Atmen beruhigt das Nervensystem.

  • Positive Selbstgespräche: Statt „Ich versage“ hilft „Ich kann das“.

  • Pausen: Kurze Unterbrechungen können den Kopf klären.

Ein Blackout ist kein Weltuntergang. Mit der richtigen Strategie lässt sich die Kontrolle zurückgewinnen. Wichtig ist, sich selbst zu verzeihen und die Situation als Lernmoment zu sehen. 

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie und Hypnosetherapie

für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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