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Leben im Dauer-Alarmzustand

Die Generalisierte Angststörung

Jeder kennt das Gefühl von Besorgnis vor einer Prüfung oder einem wichtigen Gespräch. Doch was passiert, wenn die Angst kein Ablaufdatum hat? Wenn sie sich nicht auf eine bestimmte Situation bezieht, sondern wie ein dichter Nebel über dem gesamten Alltag liegt? Genau das beschreibt die Generalisierte Angststörung (GAS).

Was ist eine GAS?

Im Gegensatz zu Phobien (wie der Angst vor Spinnen) ist die GAS „frei flott“. Betroffene leiden unter chronischen, unrealistischen Sorgen, die sich um alltägliche Dinge drehen: die Gesundheit der Familie, Finanzen oder Fehler im Beruf. Das Gehirn schaltet permanent in den Überlebensmodus, obwohl keine reale Gefahr droht.

Die Symptome: Mehr als nur „Grübeln“

Eine GAS ist keine reine Kopfsache, sondern zeigt sich psychisch und körperlich:

  • Mentale Erschöpfung: Unkontrollierbare Sorgenketten („Was wäre, wenn...?“) und ständige Nervosität.

  • Körperliche Signale: Chronische Muskelverspannungen (oft im Nacken- und Schulterbereich), Schlafstörungen, Herzrasen und Magen-Darm-Beschwerden.

Wege aus der Angstschleife

Niemand muss diesen Dauer-Alarmzustand einfach hinnehmen. Die Psychologie bietet wirksame Ansätze:

  1. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Sie gilt als Goldstandard. Betroffene lernen, katastrophisierende Gedankenmuster zu erkennen, zu hinterfragen und schrittweise zu verändern.

  2. Achtsamkeit & Entspannung: Methoden wie die Progressive Muskelentspannung (PMR) oder Meditation helfen, das überreizte Nervensystem zu beruhigen und im Hier und Jetzt anzukommen.

Wichtig zu wissen: Die Generalisierte Angststörung ist eine ernstzunehmende Erkrankung, aber sie ist hervorragend behandelbar.

Der erste Schritt zur Besserung ist das Durchbrechen des Schweigens. Professionelle Hilfe durch Psychotherapeuten kann Betroffenen die Lebensqualität und die Leichtigkeit zurückgeben, die sie so lange vermisst haben.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie und Hypnosetherapie

für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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Geldsorgen: Die unsichtbare Belastung für die Psyche

Geldsorgen sind eine der häufigsten Stressquellen in unserem Alltag.

Studien zeigen, dass finanzielle Ängste nicht nur den Kontostand belasten, sondern tiefgreifende psychische und körperliche Folgen haben.

Chronischer Stress durch Schulden oder Unsicherheit führt oft zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen und sogar Depressionen oder Angststörungen.

Viele Betroffene fühlen sich gelähmt, ziehen sich sozial zurück und erleben ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Forschung belegt zudem, dass Geldsorgen das Denkvermögen vorübergehend einschränken und zu ungesunden Bewältigungsstrategien wie übermäßigem Konsum führen können.

Doch es gibt Wege, die Belastung zu mindern. Zuerst: Sprechen Sie offen darüber – mit Freunden, Familie oder Beratungsstellen. Das reduziert Scham und Isolation.

Erstellen Sie einen realistischen Budgetplan, um Kontrolle zurückzugewinnen. Praktizieren Sie Entspannungstechniken wie Achtsamkeit oder Sport, um Stress abzubauen. Bei anhaltenden Problemen suchen Sie professionelle Hilfe, etwa bei Schuldnerberatungen oder Psychotherapeuten.

Geldsorgen sind real, aber nicht unüberwindbar: Mit kleinen Schritten und Unterstützung können Sie Ihre mentale Gesundheit schützen und neue Perspektiven gewinnen.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie und Hypnosetherapie

für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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