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Neujahrsvorsätze: Warum sie oft scheitern – und wie sie gelingen

Neujahrsvorsätze sind beliebt: Rund ein Drittel der Deutschen fasst sie.

Doch Studien zeigen, dass bis zu 80–90 % bereits im Februar scheitern. Psychologisch gesehen liegt das oft an unrealistischen Zielen, fehlender intrinsischer Motivation und dem „All-or-Nothing“-Denken – ein kleiner Rückfall führt zum Aufgeben.

Der Schlüssel zum Erfolg? Annäherungsziele statt Vermeidung:

Statt „Weniger Süßes essen“ besser „Mehr Gemüse probieren“. Eine schwedische Studie mit über 1.000 Teilnehmern ergab: Annäherungsorientierte Vorsätze (z. B. „Einen 5-km-Lauf machen“) haben eine Erfolgsrate von ca. 59 %, Vermeidungsziele nur 47 %.

Weitere Tipps aus der Psychologie:

  • Spezifisch und klein starten: Nutzen Sie die SMART-Methode (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert).

  • Nur ein Ziel wählen: Mehr überfordert.

  • Fortschritt belohnen und Rückschläge als normal sehen – 71 % der Langzeiterfolgreichen hatten frühe Ausrutscher.

  • Soziale Unterstützung einholen, aber nicht zu viel.

Vorsätze funktionieren, wenn sie zu Ihren Werten passen und Spaß machen. So werden aus guten Absichten echte Gewohnheiten.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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