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Schlafstörungen: Wenn die Nacht zur Herausforderung wird

Schlafstörungen sind mehr als nur schlaflose Nächte – sie beeinträchtigen die psychische und körperliche Gesundheit tiefgreifend. Psychologisch betrachtet entstehen sie oft durch Stress, Ängste oder belastende Lebensereignisse, die das Gehirn in einen Zustand permanenter Alarmbereitschaft versetzen. Einschlafprobleme, Durchschlafstörungen oder Albträume können die Folge sein.

 

Schlaf ist essenziell für die emotionale Regulation und kognitive Leistungsfähigkeit. Chronischer Schlafmangel erhöht das Risiko für Depressionen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche. Das Gehirn verarbeitet im Schlaf Emotionen und Erlebnisse – fehlt diese Verarbeitung, gerät die Psyche aus dem Gleichgewicht.

 

Bewältigung beginnt mit Schlafhygiene: Regelmäßige Schlafzeiten, ein ruhiges Schlafumfeld und der Verzicht auf Bildschirme vor dem Schlafengehen fördern Erholung. Entspannungstechniken wie Meditation oder progressive Muskelentspannung können das Gedankenkarussell stoppen. Bei anhaltenden Problemen ist eine therapeutische Begleitung, wie kognitive Verhaltenstherapie, hilfreich, um zugrunde liegende Ängste zu bearbeiten.

 

Schlafstörungen sind ein Signal, auf sich selbst zu achten. Kleine Veränderungen im Alltag können die Nachtruhe zurückbringen und so die Lebensqualität spürbar steigern – ein Geschenk an Körper und Seele.

Herzlichst, Sandra Sett

Psychotherapie für Rheinberg, Moers, Wesel, Duisburg und Umgebung

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